Die schönste Stadt am Rhein...

...ist endlich wieder meine Heimatstadt!

Nach endlosem Kisten schleppen und Schränke aufbauen (lassen ;) ) bin ich wieder zurück in Düsseldorf.

Es rufen die bodentiefen Fenster im Hyatt danach, mit Handabdrücken von wilden Spielen verziert, der grauenden Morgen an den Rheintreppen genossen und die Pferderennen in Grafenberg angefeuert zu werden!

Natürlich komme ich immernoch gerne nach Köln (reisekostenfrei!) oder in jede andere Stadt der Welt, aber hauptsächlich mache ich jetzt die Hotels bei mir in der Gegend unsicher.

Ich freu mich auf die kommenden partner in crime!

KussKuss Alice 

Welches Hotel darf's denn sein? Heute: KÖLN

Ich glaube, Escorts und Handelsreisende dürften die Menschen sein, die wirklich gute Hoteltipps geben können. Langsam aber sicher kenne ich unzählige Hotels in Deutschland und über die Welt verteilt, dass es mir auch Spass macht, meine Lieblinge zu empfehlen.
Für Herren, die nicht so oft in Köln oder Düsseldorf bleiben oder die hier wohnen und deswegen logischerweise auch keine Hotels kennen ( ;) ), stehe ich natürlich gerne für Tipps zur Stelle.
Normalerweise schreibe ich gerne Hotelbewertungen, aber so ein rudimentärer Überblick über empfehlenswerte Hotels kann auch nicht schaden, oder?
Also fangen wir die neue Kategorie mit meiner Homebase an!

Köln:

Mein Liebling: Savoy, Turiner Str. hinter dem Hauptbahnhof.
Das ist jetzt wahrlich keine Überraschung. Tolles Design, traumhafte Suiten, sehr gute Bar und diskretes Personal. Ich glaube, jedes Escort liebt das Savoy :)
Für den Fahrstuhl braucht man inzwischen eine Karte, weshalb man sich in der Bar treffen sollte. Ich empfehle ein Glas Rosé oder die erstaunlich guten Cocktails.

Mit Domblick: Hyatt Köln, Schääl Sick.
Klares, modernes Design und ein wirklich gutes Restaurant (ich liebe das Risotto!). Leider ist die Bar enttäuschend, weshalb ich dafür ein paar Punkte abziehen muss, wobei der Whiskey Sour wieder einige wett macht. Man kann sich diskret in der weiläufigen Lobby treffen, für den Aufzug wird ebenfalls eine Karte gebraucht.
Zwingend erleben: Du und ich, Blick auf Rhein und Dom, Handabdrücke am Fenster.

Raus aus der Stadt: Schloss Bensberg, 20 Minuten Taxifahrt vom Hauptbahnhof .
Groß, barockes Design, leckere Enoteca, einem tollen Spa und der traumhaften (für Menschen, die auf schwere Ledermöbel stehen, wie ich zum Besipiel) Kaminbar.
Das Hotel eignet sich perfekt, wenn man eine Nacht/einen Tag/ein Wochenende entspannen will oder drauf verzichten kann drei verschiedene Plätze aufzusuchen, bevor man ins Hotelzimmer verschwindet. Ich empfehle eine gemeinsame Anreise oder zumindest ein Treffen in der Lobby, sonst ist ein Verlaufen und Ende als Schlossgeist vorprogrammiert.

Nicht herrausragend, aber immer wieder sehr angenehm: Dorint Heumarkt, Innenstadt.
Das wäre eigentlich kein Hotel, welches ich mir gezielt aussuchen würde, aber trotzdem ist es wirklich angenehm. Es besticht nicht durch besonderes Design, aber man fühlt sich wohl, es ist modern, aber nicht zu kühl, das Personal ist sehr professionell und man kann sich gut vor der Tür oder auch in der weitläufigen Harrys New York Bar verabreden.
Braucht man einen Karte für den Aufzug? Oh... gute Frage..... Ich merke gerade, dass ich in all den Jahren dort noch nie alleine nach oben gefahren bin und wohl immer schon zu beschäftigt war, darauf zu achten ;)

Kann man sich sparen: Maritim, Heumarkt
Leider wurde hier seit den 80er Jahren nichts mehr gemacht. Muffige Zimmer, altbackenes Design, ich bin froh, dass sich das langsam rumgesprochen hat.
Wenn man hier ein Zimmer zugeteilt bekommt, bitte betteln, dass man das Hotel wechseln darf.

Ganz gespannt bin ich auf die Neueröffnung des Domhotels im kommenden Jahr! So eine tolle Lage und dieses altehrwürdige Haus lassen auf ein tolles, neues Spitzenhotel in Köln hoffen!

Bis bald in einem dieser oder der zahlreichen anderen Hotels der Welt!

KussKuss Alice

P.S.: Ja, Asche über mein Haupt, es war schon wieder unsäglich ruhig bei mir. Ich war schon wieder vier Wochen in Asien :)

Aaaaaber nicht dass hier jetzt jemand denkt, das wäre Urlaub und Spass (ok, SPass schon), ich habe dort gearbeitet und das nicht als Escort. 

Schloss Bensberg - vor den Toren der Stad

Raus aus Köln und dann noch auf die schääl Sick, auf die falsche Rheinseite? Dieser Plan lässt jedem waschechten Kölner einen Schauer über den Rücken laufen. Da ich ja zum Glück nur zugezogen und qua meiner Geburt mit der östlichen Rheinseite bestens vertraut bin (die schönste Stadt am Rhein ist halt immer noch Düsseldorf ), habe ich damit kein Problem.

Düsseldorf war zwar nicht das Zeil meiner letzten Hotelentdeckungsreise, dafür aber Bensberg. Weltbekannter Teil der Metropole Bergisch Gladbach. Wie man sich denken kann ziemlich weit weg vom Dom, am Anfang des Bergischen Landes. 

Trotz aller Widrigkeiten steuere ich mein Auto immer wieder dort hin, denn dort gibt es ein wunderbares Hotel, was mich verzaubert und begeistert, verführt und verhätschelt - das Schloss Bensberg.
Kurfürst Jan Wellem gab zu Beginn des 18. Jahrhunderts den Bau in Auftrag, zum Vorbild für das Jagdschloss nahm man sich Versailles und Winchester Castle. Jedoch wurde das Schloss nie wie gedacht genutzt, denn Jan Wellem starb 1716 und seine Witwe, eine geborene Medici für die das Gebäude gedacht war, kehrte zu ihrer Familie nach Italien zurück.

Bis zu Eröffnung des Grandhotels im Jahr 2000 hatte die Anlage eine bewegte Geschichte unter anderem als Kadettenhaus, Asylantenheim und Erziehungsanstalt hinter sich. 

Die Zimmer und Suiten beeindrucken durch ihren klasischen Stil und sind großzügig mit meist barocken Möbeln ausgestattet. Besonders geniesse ich den Blick bei schönem Wetter über die Gärten, die ersten Hügel des Bergischen Landes hinab bis zum Kölnern Dom.

Kulinarisch kann man sich perfekt verwöhnen lassen. Entweder lädt dass drei Sterne-Restaurant "Vendôme" auf einen Streifzug durch die Gourmet Küche ein oder man versetzt sich in in der Trattoria Enoteca auf ein Landgut in Italien und geniesst die hervorragende mediterrane Küche.

Ein Muss ist auf jeden Fall ein Cocktail in der Kaminbar!
Schwere Ledersessel, ein knisterndes Feuer und tolle Drinks lassen einen die Zeit vergessen.
Leider hat das Nichtraucherschutzgesetz auch das Schloss getroffen - Zigarren müssen jetzt leider auf der Terasse genossen werden. (ich bin zwar Nichtraucher, aber in der Kaminbar habe ich mir doch gerne abends eine leichte Zigarre gegönnt ;) )

Wer mehr Zeit hat, sollte auf jeden Fall auch das Spa ausprobieren! Die Anlage ist wirklich hübsch, die Anwendungen habe ich sehr genossen. Wiederholung garantiert!!
Danach empfehle ich einen Spaziergang durch den Garten und zu guter letzt einen Kaffee mit einem Törtchen in dem Café an der Lobby *hmmmm*

Auf bald!

KussKuss Alice