Spoil me!

Es ist das übliche Mantra - "Nein, du musst mir kein Geschenk machen, die Aufmerksamkeit im Kuvert reicht mir völlig!" - und es stimmt!
Trotzdem werde ich immer mal wieder gefragt, was man mit mitbringen dürfe und ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich mich über Geschenke nicht wahnsinnig freuen würde!
Es ist sehr schwer, jemandem etwas mitzubringen, den man bisher nur virtuell kennt. Man weiß nicht, was das Gegenüber schon besitzt oder eventuell nicht so mag und oft lässt man das Geschenk dann ganz bleiben.
Ich habe vor einigen Jahren einen Amazon-Wunschzettel geschrieben, der recht beliebt war, inzwischen ist es etwas komplizierter dort Sachen drauzupacken, die es nicht bei Amazon gibt. ich habe mich etwas umgeschaut, kaum Alternativen gefunden und mich nun für Pinterest entschieden - schau dich einfach mal auf meinen verschiedenen Pinnwänden um, dort findest du diverse Dinge, die mir gefallen, die ich noch nicht habe. Da ich nicht entscheiden kann und möchte, was jemand ausgibt, ist dort alles von der kleinen Schokolade bis zu traumhaften Schuhen (man darf ja träumen ;) Das ist alles ein "Kann" und kein "Muss").
Ich werde da jetzt immer mal neue Ideen einstellen, die mir gefallen.
Und da man auf Pinterest sooo viel Platz hat, packe ich auch noch verlockende Hotels all over the world drauf. Vielleicht folgen noch ein paar Restaurants... Übertreibe ich gerde? *gg* EGAL!

Wie findest du die Idee?
Ich bin gerade ganz begeistert :D

...Und plötzlich war ich Escort!

Vor ein paar Jahren habe ich für meinen anderen Blog mal aufgeschrieben, wie ich Escort geworden bin, gerade ist mir der Artikel wieder in die Hände gefallen und ich finde den so schön, den möchte ich euch nicht vorenthalten!
Viel Spaß beim Lesen
xx Alice

Mir war irgendwie immer schon klar, dass ich mal im Escort lande – der Weg war fast vorgezeichnet.

Ich war immer schon an Dingen interessiert, die andere Menschen nur hinter vorgehaltener Hand ausgesprochen haben, ich mochte, und mag immer noch, die Halbwelten – Geschichten über das Milieu, über die Prostituierten in früheren Zeiten und über die Häuser mit den Milchglasscheiben in Bahnhofsnähe. Mit 13 habe ich das erste Mal einen Fuß in einen Puff gesetzt – als Mutprobe mit meiner besten Freundin zusammen. Weiter als über die Türschwelle sind wir jedoch nicht gekommen 😀 Drei Tage danach das gleiche Spiel mit einem Sexshop, wieder mit dem gleichen Erfolg.
Sex war immer schon mein Ding, ich hab immer experimentiert und mir keine großen Gedanken über „das macht man doch nicht" gemacht. Solange es Spass macht, kann es nicht schlecht sein, dachte ich mir und denk es immer noch (dass ich immer auf Safer Sex geachtet habe, ist, denke ich, selbstverständlich).
Ich war eigentlich eine ziemliche Spätzünderin, habe aber direkt von 0 auf 100 gestartet. Ich bin in meinem Freundeskreis immer noch die, die am liebsten über Sex redet, meistens zuviel und zu laut, aber irgendwie lande ich immer bei dem Thema….

Nach meinem Abi habe ich die Stadt gewechselt, eine langjährige Beziehung beendet und mich ins studentische Leben geschmissen, war immer, wie es sich für das Alter gehört, knapp bei Kasse und habe diverse Studentenjobs gehabt. Regelmäßig kam ich auf die Idee, dass ich doch mal Escort werden könnte, habe mich aber durch die ganzen „High Class Photoshop-Models" abschrecken lassen. Mir war klar – für diesen Job bin ich definitiv nicht hübsch genug und hab es nicht gewagt mich einfach mal so zu bewerben.
Dass es dann doch so gekommen ist, dass ich in diesem wunderbaren Job gelandet bin liegt nur daran, dass ich einmal einen richtig grauenvollen Tag in dem Restaurant hatte, in dem ich damals gearbeitet hab. Abends saß ich im Bett und habe mich über unverhältnismäßig schlechte Bezahlung aufgeregt, gemerkt, dass ich viel zuviel arbeite um ordentlich zu studieren und dass das irgendwie doof ist… Ich fing an im Internet zu surfen, kam auf diverse Escortseiten und dachte „jetzt oder nie". Füllte diverse Bewerbungsformulare aus, hängte die besten Bilder an, die ich hatte (ganz ehrlich – sie waren grauenvoll. Schnappschüsse, teils veraltet, teils unscharf, ich werde irgendwie selten fotografiert) und wartete. Am nächsten Morgen flatterten erstmal zwei Absagen rein und ich war froh, dass ich keine Nägel mit Köpfen machen musste. Doch kurz darauf kam die erste „Wir haben Interesse an dir, wollen wir mal telefonieren?"-Mail an – jetzt wurde es doch ernst!

Ich überlegte nur kurz und antwortete mit meiner Telefonnummer, postwendend klingelte mein Handy. Mein Puls war auf 180 und ich hatte Panik das Gespräch anzunehmen – ich hab es aber geschafft *gg*
Was folgte, war ein sehr langes, sehr angenehmes Gespräch mit einer Agenturleiterin, die mich aufnehmen wollte. Sie hat alle meine Fragen beantwortet, mir viel über ihre Philosophie erzählt und wir haben uns super verstanden. Ich hatte ein gutes Gefühl und habe mich direkt ein paar Tage später mit ihr in einem Café zum richtigen Vorstellungsgespräch getroffen, in dem es über alles ging, was ich wissen musste. Am Ende des Tages habe ich den Vertrag unterschrieben, einen neuen Namen gehabt, zwei bis vor einigen Stunden fremden Menschen eine Liste mit meinen sexuellen Vorlieben gegeben und erläutert, habe ein spontanes Fotoshooting gemacht und war rundum zufrieden.
Ich bin kein Mensch, der über Entscheidungen lange nachdenken muss. Wenn ich merke, die Idee ist gut, dann setze ich sie in die Tat um und so war es auch bei dieser Idee.

Schnell folgte mein erstes Date, von dem ich sicherlich auch nochmal erzählen werde, und ich war angekommen in dem sagenumwobenen „Abenteuer Escort".Ich habe den Schritt nie bereut, auch wenn es mal weniger nette Dates gab, langweilige Kunden oder einfach nervige, blöde Typen, auch das kommt vor, das hat man in jedem Job. Aber die tollen und spannenden Begegnungen überwiegen sehr.

Ich bin ein Freudenmädchen aus Leidenschaft, ich habe den Ehrgeiz entwickelt gut zu sein und egal was ich mache – sei es an der Website basteln, vor einem Kunden zu knien und ihm einen Blow Job geben, auf der Jagd nach neuen Outfits durch die Stadt zu streifen oder am Flughafen auf den Flieger zu warten, der mich ans andere Ende des Landes bringt um einen Mann zu beglücken – es macht mich glücklich.
Dieser Job hat mich verändert, ich bin selbstbewusster und stärker geworden. Ich bin viel mehr Lady als früher und setze klare Grenzen. Trotzdem habe ich meine Persönlichkeit behalten, die ich immer war – ich habe sie nur ein bisschen erweitert.

(ursprünglich erschienen auf escortwerden.wordpress.com )

Smoking hot!

Ja, ich gebe es zu - manchmal rauche ich. Großes Entsetzen! :D

Auf meiner Sedcard steht eindeutig "Nichtraucherin" und das trifft es auch am ehesten. Ich rauche zwar sehr gerne, aber total selten.
Was gibt man an, wenn man meistens keine Zigaretten dabei hat und vielleicht einmal die Woche eine Zigarette ansteckt?
"Gelegentlich" anzugeben wird schnell als "kann gelegentlich die Finger von Zigaretten lassen" verstanden, so ist das bei mir aber nicht. Sollten wir beide zwei Wochen in den Urlaub fahren, würde ich, völlig ohne Probleme, zwei Wochen nicht rauchen. Und keine Angst - ich leide dann nicht unter Entzugserscheinungen.

Wenn ich ein Date habe, ist es für mich selbstverständlich, dass ich den kompletten Tag nicht rauche. Mir ist es wichtig, für jeden gut riechend in ein Date zu gehen. Meine Haare riechen maximal nach meiner Lieblinggspülung und ein bisschen Parfum, aber niemals nach Nikotin, da ich auch nie Zuhause rauche. Nichts wird vermuten lassen, dass ich manchmal diesem kleinen Laster fröne. 

Solltest du jemand sein, der auch raucht, dann werde ich dich fragen, ob es ok ist, wenn ich mitrauche - auch hier ist es kein Müssen, sondern ein Können - nur wenn du magst.
Manchmal sind solche gemeinsamen Abende mit guten Gesprächen, guten Getränken und einer Zigarette zwischendurch doch die Schönsten!

...Und ganz ehrlich, im richtigen Outfit in der richtigen Umgebung kann es auch verdammt sexy aussehen!

KussKuss Alice 

Überaschung!

 Nach über einem halben Jahr in meinem neuen Job hat sich alles nun eingependelt und ich habe wieder etwas Luft zum Spielen (und um Gerüchten vorzubeugen - den Job hab ich auch noch :P )

Ich kann leider lange nicht so oft und so flexibel Dates ausmachen wie früher, aber ab und zu juckt es doch in den Fingern und ich muss feststellen - ganz ohne Escort geht es doch nicht...

Deswegen wird jetzt peu á peu alles reaktiviert und ich bin wieder bereit für Turnereien in Hotelbetten. Juchu!

Kuss Alice

"Ich habe 1000 Gesichter und alle sind echt"

Dieses Zitat habe ich letztens beim Stöbern im Netz entdeckt und es mir sofort notiert. Es drückt perfekt aus, wie ich mich fühle und sehe.

Ich selber bin ein extrem facettenreicher Mensch: impulsiv, forsch, schüchtern, leidenschaftlich, bedacht, musisch, albern, neunmalklug, sinnlich, pragmatisch, laut, leise und am Besten alles auf einmal!

Doch wie stelle ich ich als Escort dar?

Ich versuche immer ICH zu sein, ich will mich nicht verstellen und das ist mir gut gelungen. Nur manchmal merke ich, dass ich oft ein paar meiner Seiten verstecke und diese mir fehlen.
So bin ich die sinnliche Geliebte, die den Genuss predigt und die Zeit auskostet. Die Kurtisane, die sanfte Entspannung gibt und die Hektik vermeidet.

Wenn ich das so lese, bestätigen meine Gedanken die Worte. Ja, das ist es, was ich gebe, das ist meine Maxime.
Doch halt, mag ich nicht genauso den schnellen Sex, mal etwas rauer, etwas schneller, animalischer, wilder? Oh ja, das mag ich auch!
Nur geht das oft unter, da es schwieriger zu erzählen ist, ohne ins Plumpe abzurutschen. Wie findet man die goldene Mitte? Wie findet man den passenden Bucher? Das ist wahrscheinlich genau die gleiche Frage, die man sich als Mann stellt, wenn man auf der Suche nach dem passenden Escort ist ;)
Von meiner Position aus kann ich sagen, dass ich die verschiedensten Arten von Dates und Kunden geniesse und die Abwechslung schätze. Ich mag schüchterne Männer, die ich an die Hand nehmen kann und mit dem "Mysterium Escort" verzaubere. Ich mag Männer, die sich mit Stil in der Welt bewegen und sich nehmen, was sie möchten und auch mich "nehmen", danach bei einem Glas Wein aber wieder mit mir auf Augenhöhe sind. Ich mag die stillen Männer, die ohne viel zu reden trotzdem soviel sagen. Ich mag Menschen die mich fordern und Menschen, bei denen alles einfach läuft und man sich einfach fallen lässt. Ach, ich mag so vieles.... :)

Die Vielfalt macht das Escorten so spannend, ist schuld daran, dass ich mich jeden Tag auf neue Dates freue. Ich möchte diese Palette an Möglichkeiten weitergeben und verbleibe mit einem "Bleib sanft, lebe deine Wildheit und tue, was dir gut tut!"

KussKuss

Alice 

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